Warum diese Überarbeitung?
Die PPWR stellt für viele Unternehmen, die in ihren Geltungsbereich fallen, eine große administrative und finanzielle Herausforderung dar. Es herrscht noch viel Unklarheit: Die Regeln sind komplex und passen nicht immer zur täglichen Praxis der Unternehmen. Darüber hinaus müssen neben der PPWR noch weitere Gesetze eingehalten werden, wie z. B. die EUDR (Entwaldungsverordnung) und die CSRD (Nachhaltigkeitsberichterstattung). Die Kommission möchte diese Lasten verringern und schlägt daher eine Reihe von Änderungen vor.
Wichtigste vorgeschlagene Änderungen in der PPWR
- Eine Regelung für die Abfallverantwortung (EPR).
Verkaufen Sie in mehreren EU-Ländern? Dann müssen Sie bald nicht mehr pro Land separate EPR-Regelungen verwalten. - Einstellung der SCIP-Datenbank für Verpackungen.
Informationen über bedenkliche Stoffe werden in den Digitalen Produktpass übertragen. - Einheitliche Berechnungsmethode für nicht recycelten Kunststoff.
Harmonisierung mit der SUP-Richtlinie (Einwegkunststoff).
Laut der Kommission führen diese Änderungen zu erheblichen Kosteneinsparungen. Gleichzeitig warnen Umweltorganisationen und Recycler vor Unsicherheit, Verzögerung von Investitionen und einer Verlangsamung des Übergangs zu Kreislaufverpackungen.