Im Rampenlicht

Die Pensionäre Rik & Peter

Leen
Leen Paardekooper
CEO

Inhaltsverzeichnis

  • Mitarbeiter im Gespräch

Ruhestand mit einem Komma, keinem Punkt

Donnerstag, der 26. März, war ein besonderer Tag bei Packit. Es war nämlich die Abschiedsfeier für Rik und Peter. Die Girlanden hingen, der Kuchen war angeschnitten und Erinnerungen wurden wachgerufen … Ein offizieller Abschied, aber sicher kein endgültiger, denn die Herren werden weiterhin für uns tätig sein.

Überraschend herausfordernd

Peter kam 2009 „an Bord“. Er erzählt lachend: „Ich kam aus der IT und ehrlich gesagt fand ich es einen ziemlich seltsamen Übergang: von der komplexen digitalen Welt der IT zu etwas so Einfachem wie einem Plastikbeutel. Doch der Schein trügt. Hinter diesem scheinbar simplen Beutel verbirgt sich eine Welt aus technischer Präzision, Materialkenntnis und logistischen Höchstleistungen.“

Bei Packit fand Peter die Herausforderung, die er suchte. Er durchlief nahezu alle Facetten innerhalb unseres Unternehmens, vom Einkauf und Verkauf bis hin zur Lagerverwaltung, bevor er 2018 als Quality Controller tätig wurde. Eine Funktion, die perfekt zu ihm passte, da er unser Unternehmen sowie unsere Prozesse und Produkte durch und durch kennt. Er weiß genau, wie die Entscheidungen in den vorangegangenen Schritten das Endergebnis beeinflussen.

„Hinter diesem scheinbar simplen Beutel verbirgt sich eine Welt aus technischer Präzision, Materialkenntnis und logistischen Höchstleistungen.“

- Peter -

Peter und Rik im Rampenlicht

Der Umzugsprofi

Rik trat 2014 in unsere Dienste. Er erinnert sich noch gut an das Vorstellungsgespräch. „Die Chemie stimmte sofort, und als ich zur Tür hinausging, rief mir Leen hinterher, dass ich den Vertrag bis Ende der Woche im Briefkasten erwarten könne. Ich wurde sofort eingestellt! Eigentlich sollte ich erst nach dem Umzug nach Zwijndrecht anfangen, aber ich schlug vor, bereits vorher zu helfen. Es schien mir eine gute Möglichkeit zu sein, das Unternehmen kennenzulernen. Monatelang fuhr ich mit einem Transporter hin und her, um die Sachen zu übersiedeln. Gemeinsam mit Peter habe ich das Lager abgebaut und wieder aufgebaut.“ Und es blieb nicht bei diesem einen Umzug. Rik organisierte 2019 auch den Umzug nach Oud-Beijerland, und in den kommenden Monaten begleitet er zudem den Umzug in unser neues Gebäude in Puttershoek.

Erfahrung, die hängen bleibt

Rik lacht: „Tja, ich bin zwar im Ruhestand, bleibe dem Unternehmen aber dennoch verbunden.“ Das Gleiche gilt für Peter. Beide Herren arbeiten weiterhin auf Basis eines Null-Stunden-Vertrags. „Wir fühlen uns dem Betrieb verbunden“, erklärt Peter. „Wir möchten unser Wissen an die jüngeren Kollegen weitergeben. Ich sage nicht, dass wir die Weisheit gepachtet haben, aber wir verfügen über viel Wissen und Erfahrung. Uns ist es wichtig, dass dies im Interesse von Packit gesichert bleibt. Zudem ist es einfach ein sehr herzliches Unternehmen. Ich komme gerne hierher, auch wenn ich dafür 160 Kilometer hin und 160 Kilometer zurück fahren muss.“

Ein schöner (Arbeits-)Platz

Die Herren beschreiben eine Kultur harter Arbeit, ohne dass dabei das menschliche Maß verloren geht. Rik: „Es wird viel von einem erwartet, aber man bekommt dafür auch Ehrlichkeit und Wertschätzung zurück. Kein hierarchisches Gehabe, man sagt einfach, was Sache ist, quer durch alle Ebenen des Unternehmens. Aber es wird auch aufrichtige Aufmerksamkeit gezeigt; man hört zu und ist füreinander da, wenn es mal weniger gut läuft. In einem Moment führen wir ein ernstes Gespräch, und im nächsten stehen wir in einem Altpapiercontainer und tanzen, um den Karton festzustampfen.“ „Man weiß, was man aneinander hat“, ergänzt Peter. „Man bekommt Rückmeldung, wenn etwas schiefgeht, aber man hört es auch, wenn es gut läuft. Direktheit schafft Klarheit und sorgt für Effizienz. Das ist bezeichnend für Packit. Dabei gibt es durchaus auch Raum für Witze und Späße, und es werden viele tolle Dinge für das Personal organisiert. Von einer Karte beim Umzug bis hin zu einem Wochenendausflug. Es fehlt uns hier an nichts und wir haben es aufrichtig gut miteinander.“
Peter und Rik Kalender

Gemeinsam wachsen

Rik: „Wenn die interne Atmosphäre stimmt, merkt das auch die Außenwelt. Die Beziehung zu unseren Kunden und Lieferanten ist gut. Eigentlich sehr kollegial. So war ich zum Beispiel regelmäßig mit Action in Kontakt.“ Rik erinnert sich noch an den Beginn der Zusammenarbeit. „Wir fingen mit einem Lkw pro Woche an, und heute sind es etwa 100 pro Woche. Man wächst nicht nur als Unternehmen, sondern auch als Mensch miteinander. Das schweißt zusammen.“

Andere Zeiten

Auf die Frage, was sich in den letzten Jahren am meisten verändert hat, antworten die Herren einstimmig: „Das Fachgebiet ist viel komplexer geworden.“ Rik: „Früher pustete man sozusagen in einen Beutel, um die Qualität zu prüfen. Heute kommt ein ganzes Labor zum Einsatz. Auch der Verpackung wird heute viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt.“

Peter: „Dem gegenüber steht jedoch der Gewinn durch die Automatisierung. Früher hatten wir für jedes Produkt eine separate Excel-Datei, etwa 700 Stück. Wenn es dann eine Änderung gab, zum Beispiel bei Gesetzen oder Vorschriften, mussten alle 700 Dateien angepasst werden. Schließlich habe ich dies in einer einzigen Datei zusammengeführt, sodass ich mit einem Klick eine Änderung für alle Produkte durchführen konnte.“

Peters Erfindung ist eine Art Vorläufer des modernen PIM-Systems. Wir sind hinter den Kulissen intensiv mit der Implementierung beschäftigt, und Peter springt dort ein, wo er gebraucht wird.

Rik en Peter fotoboek

„Wir sind froh und dankbar, dass die Herren unserer Organisation auch nach ihrem Ruhestand verbunden bleiben. Sie sorgen für eine persönliche Weitergabe von Wissen und Können an die neue Generation der Packit-Kollegen und bringen den nötigen Bürohumor mit.“

- Leen Paardekooper -

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