It’s all in the name? T

Eigenmarke oder Herstellermarke: Der Verbraucher achtet immer häufiger auf das Gesamtbild

Patrick Zevenbergen
Patrick Zevenbergen
Marketing Manager

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Eigenmarke oder Herstellermarke: Der Verbraucher achtet immer häufiger auf das Gesamtbild

Wer durch den Supermarkt geht, sieht es sofort: Die Eigenmarke ist längst nicht mehr der bescheidene kleine Bruder im unteren Regalbereich. Modern gestaltet, breit verfügbar und für immer mehr Menschen die erste Wahl. Das wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Name auf der Verpackung weniger schwer wiegt, worauf achtet der Verbraucher dann tatsächlich?

Die Zahlen

Laut dem Branchenverband PLMA stammten im Jahr 2025 47 % des Supermarktumsatzes in den Niederlanden von Eigenmarken, von Lebensmitteln bis hin zu Haushaltsprodukten. Damit liegen die Niederlande in den europäischen Top Vier.

Auch im restlichen Europa wächst die Eigenmarke. In den 17 Ländern, die die PLMA gemeinsam mit NielsenIQ beobachtet, stammten im Jahr 2025 fast 39 % des Supermarktumsatzes von Eigenmarken. Der Umsatz von Eigenmarken wuchs um 4,1 %, der von Herstellermarken um 2,7 %.

Eigenmarke, Herstellermarke

Der Verbraucher blickt über den Namen hinaus

Aufgrund der gestiegenen Preise sind die Verbraucher kritischer bei ihren Ausgaben. Der Preis spielt eine große Rolle, und wer zu einer Alternative wechselt, die überzeugt, kehrt nicht automatisch zurück. Markentreue ist für keine Marke mehr selbstverständlich. Gleichzeitig haben sich Eigenmarken stark professionalisiert. Supermärkte bringen in hohem Tempo neue eigene Markenlinien auf den Markt, von pflanzlichen Produkten und Pflege bis hin zu Luxusartikeln für besondere Anlässe. Die Eigenmarke hat sich zu einer vollwertigen Alternative in jeder Preisklasse entwickelt. Für Einzelhändler ist dieser Professionalisierungsschub zudem essenziell: Eine starke Eigenmarke stärkt nicht nur die Kundenbindung, sondern bietet auch eine bessere Steuerung von Marge, Rendite und Regaldifferenzierung.

Im Haushalt zählt vor allem die Leistung

Bei Haushaltsprodukten wiegt noch etwas anderes schwer: Hält das Produkt, was es verspricht? Die Eigenmarke hat hier bereits eine starke Position erobert, doch diese Position ist kein Selbstläufer. Ein Müllbeutel oder eine Frischhaltefolie bewährt sich erst zu Hause, im Gebrauch. Ob nun eine Herstellermarke oder eine Eigenmarke darauf steht: Eine Enttäuschung wiegt schwerer als jeder Preisvorteil.
Im Haushalt zählt vor allem die Leistung

Hinter den Kulissen

Was der Verbraucher zu Hause erlebt, ist die Summe der Entscheidungen, die wir hinter den Kulissen treffen. Es beginnt bei der Produktentwicklung: die Dicke des Materials, die Stärke der Nähte, ein Zugband, das nicht reißt, und der Grad der Nachhaltigkeit. Details, die im Regal niemand sieht, die aber zu Hause den Unterschied machen. Danach folgt die Umsetzung im Regal, mit erkennbaren Größen, einer übersichtlichen Präsentation und einem Sortiment vom Einstiegs- bis zum Premiumsegment.

Bei Packit nennen wir das „doing it the Packit way“: jedes Produkt mit der gleichen Sorgfalt entwickeln, egal ob es unter dem Namen eines Einzelhändlers im Regal liegt oder unter einer unserer eigenen Marken, wie zum Beispiel Dumil. Denn der Verbraucher macht zu Hause keinen Unterschied zwischen Marke und Eigenmarke. Er will einfach, dass es funktioniert.

Fazit: Der Name ist nicht mehr alles

Ein starker Name bleibt wertvoll, öffnet aber höchstens die Tür. Was den Kunden zur Rückkehr bewegt, ist das Produkt selbst. Das gilt für Eigenmarken ebenso wie für Herstellermarken. Der Gewinn für den Einzelhändler liegt daher in der idealen Kombinationsstrategie im Regal: die Herstellermarke als vertrauter Publikumsmagnet für den bewussten Markenkäufer; die Eigenmarke als stabile Säule für Umsatz und Rendite in jeder Preisklasse.

Neugierig auf die Möglichkeiten?

Möchten Sie sich gemeinsam über den optimalen Mix aus Eigenmarken und Herstellermarken in Ihrem Regal austauschen? Oder sind Sie auf der Suche nach einem Private Label? Nehmen Sie Kontakt auf, indem Sie auf die untenstehende Call-to-Action-Schaltfläche klicken.

Quelle: PLMA/NielsenIQ (2025).

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