Der Packit-Weg

von Cindy Musters

Cindy Musters
Cindy Musters
Artwork Koordinator

Inhaltsverzeichnis

  • Mitarbeiter im Gespräch

Tägliche Balance zwischen Gesetz und Form

Cindy arbeitet als Artwork-Koordinatorin an der Schnittstelle zweier Welten, die nicht automatisch zueinanderfinden: Gesetzgebung und Design. Die eine Seite will Sicherheit, die andere Freiraum. Cindy weiß, wo dieser Freiraum liegt, weil sie die Regeln in- und auswendig kennt. Sie zitiert Picasso: „Lerne die Regeln wie ein Profi, damit du sie wie ein Künstler brechen kannst.“
Nicht, dass Cindy mit den Regeln bricht. Im Gegenteil. Gerade weil sie die Regeln wirklich versteht, entsteht Raum für Kreativität. Sie sieht jede Woche, wie es schiefgeht: Unternehmen, die so nervös auf neue Gesetze reagieren, dass sie alles auf die Verpackung „klatschen“. Aber eine Verpackung, die nur konform ist, verkauft sich nicht. Genau die Kombination – Sicherheit und Regalwirkung – ist das, was Kunden von Packit erwarten. Schließlich isst das Auge mit.

„Eine Verpackung, die nur konform ist, verkauft sich nicht.“

- Cindy Musters -

Packit - KFV Packit 14 04 2025 Sfeerbeelden LR 4809

Konform und auffällig

„Das Gesetz schreibt vor, was dort stehen muss, aber es ist nicht immer klar, wie. Das ist die Grauzone, von der sich viele lieber fernhalten, die mir aber gerade Energie gibt. Denn genau dort liegen die Chancen. Wenn man sich darin vertieft und wagt, Grenzen auszuloten, entdeckt man zum Beispiel, dass man mit weniger Text dennoch konform sein kann. So bleibt mehr Platz für Artwork, das auffällt und verkauft. Gesetzgebung und Design sind nicht unbedingt Freunde. Sie dennoch zu vereinen, ohne dass die Verpackung wie eine Textwüste aussieht, fühlt sich wie ein Sieg an.“

Alle Disziplinen vereint

Cindy vertieft sich in die PPWR, liest Sicherheitsdatenblätter und kennt die Ausnahmen pro Land. In Kürze wird sie zusammen mit einigen Kollegen an einer CLP-Schulung teilnehmen, die sich auf die korrekte Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe konzentriert. Cindy erklärt: „Packit investiert viel darin, das Wissen der Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten. Das ist notwendig, denn in der Welt der Verpackungen lernt man nie aus.“

„Ich bin keine Qualitätsmitarbeiterin, aber je mehr man weiß, desto besser weiß man, wo der Spielraum liegt und kann auf sich ändernde Gesetze und Vorschriften antizipieren. Auf der Verpackung kommt alles zusammen: Einkauf, Marketing, Design, Gesetzgebung.“ Und genau dort steht Cindy als Bindeglied, das alles auf einem Etikett zusammenführt.

Wie sieht dieses Etikett dann aus? Cindy lacht. Diese Frage ist natürlich unmöglich zu beantworten. Sie erklärt: „Das eine Land schreibt das Herkunftsland auf dem Etikett vor, das andere nicht. Bei einer milden chemischen Einstufung müssen die Gefahrenpiktogramme nicht darauf, die Sätze hingegen schon. Und die Schriftgröße hängt sowohl vom Inhalt als auch vom Produkttyp ab.“ Dies sind nur einige Beispiele. Cindy könnte noch stundenlang darüber sprechen. Es verdeutlicht die tägliche Komplexität, in der Packit agiert.

Gerade die Komplexität macht Packit laut Cindy so reizvoll. „Ich sehe den Verpackungsprozess wie ein Bauprojekt. Die Verpackung als das Haus, in dem alles zusammenkommt. Kollegen, Kunden, Lieferanten: Jeder baut mit. Die Anforderungen sind ernst, die Deadlines auch, aber es ist immer Platz für Humor. Hartes Arbeiten und Lachen wechseln sich ab. Das ist Packit.“

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